Formstabilität von Thermoholz

Formstabilität von Thermoholz

Durch die thermische Behandlung mit Wasserdampf und Wärme ist das Holz deutlich dimensionsstabiler

Die hohe Formstabilität von Thermoholz erlaubt den problemlosen Einsatz nicht sichtbarer Befestigungssysteme (zum Beispiel TENI®-Clip). Wo andere Materialien starken Verzug, Verdrehungen, Schüsselung, Längsausdehnung, Risse und Abschieferungen durch die Bewitterungseinflüsse aufweisen, kann Thermoholz auch auf eingefassten Dachterrassen schwimmend ohne fixe Verankerung verlegt werden.

Holz ist „biologisch abbaubar” und „arbeitet”. Der wesentliche Grund dafür ist die Feuchtigkeit. Je höher die Feuchtigkeit im Holz, desto einfacher finden Holz zerstörende Pilze einen Lebensraum. Im Außenbereich herrscht ein deutlich feuchteres Klima als im Innenbereich, daher fallen Fäulniserscheinungen und das „Arbeiten” des Holzes wesentlich stärker aus.

Der Grund weshalb Holz Feuchtigkeit aufnehmen kann, liegt an den Wasserstoff-Sauerstoff-Verbindungen, welche in allen Bestandteilen des Holzes vorkommen. Eine Maßnahme zur Reduktion der OH-Gruppen ist das Ablagern bzw. das technische Trocknen in Trockenkammern. Das Holz „arbeitet” deutlich weniger, allerdings ist diese Verbesserung für viele Anwender noch nicht hinreichend. Weitere Maßnahmen, wie beispielsweise die thermische Modifizierung müssen vorgenommen werden, um die Extraktstoffe (Harze, Fette, Säuren etc.) und die darin enthaltenen OH-Gruppen permanent auszutreiben. Sind diese Stoffe stark reduziert, verringert sich auch das Quell/Schwund-Maß des Holzes.

Tropenholz Verzug
Holzverdrehung
Schüsselung Holz

Verzug, Verdrehungen, Schüsselungen und Längsausdehnungen sind bei Thermoholz deutlich reduziert! Die hohe Formstabilität des Holzes lässt daher nicht sichtbare Befestigungssysteme problemlos zu. Siehe Verlegung mit TENI®-Clip:

Terrassedielen unsichtbare Befestigung