Lebenszyklusbetrachtung

Rohmaterialgewinnung

  • Der wesentliche Umweltaspekt bei der Rohmaterialgewinnung ist die nachhaltige Verfügbarkeit. Diese ist bei den THERMORY Hölzern rückverfolgbar gegeben. Massivhölzer aus tropischen Regionen können vielfach nur unter Vorbehalt als nachhaltig bezeichnet werden. Auch Produkte die auf Erdöl basieren, verursachen bei der Rohmaterialgewinnung bereits erhebliche Umweltbelastungen. Brenstol ist sowohl FSC als auch PEFC zertifiziert. 

Herstellung

  • Die geringsten Belastungen weisen in diesem Lebenszyklusschritt die unbehandelten Hölzer auf, also Hölzer die lediglich gesägt, getrocknet, und gehobelt werden. Auch bei thermisch modifizierten Hölzern ist lediglich ein zusätzlicher Energieaufwand zu verzeichnen der in etwa dem normalen Trocknen des Holzes entspricht. 

Nutzung

  • Der wesentliche Umweltaspekt bei der Nutzung ist die Lebensdauer des Belages. Je länger die Lebensdauer eines Belages, desto geringer die Belastung aus den beiden vorgelagerten Prozessen (Rohmaterialgewinnung + Herstellung) je Nutzungsjahr. Wählt man als Belagart ein Material mit einer Lebensdauer von nur 5-10 Jahren, fallen die Umweltbelastungen aus den vorgelagerten Prozessen mehrmals an, im Vergleich zu einem Material mit einer Lebensdauer von 25-30 Jahren.

Entsorgung

  • Bei der Entsorgung ist der wesentliche Umweltaspekt die Verwertungsmöglichkeit nach der Nutzung. Ein Produkt aus nachwachsenden Rohstoffen kann in der Regel sehr einfach wieder dem Kohlenstoffkreislauf zugeführt werden. Besteht ein Produkt ganz oder teilweise aus nicht nachwachsenden Rohstoffen, ist eine Verwertung oder Entsorgung mit größeren Umweltbelastungen verbunden (z.B. Verbrennung von WPC oder anderen auf Erdöl basierenden Stoffen, oder mit Chemikalien belastete Materialien).