Die SWERO GmbH & CO. KG befindet sich in Wangen im Allgäu. Seit Februar 2007 ist SWERO Brenstol's Generalagentur für den deutschsprachigen Raum. Ihre Aufgabe ist, Brenstol's Produkt-Portfolio in den Ländern Deutschland, Österreich und Schweiz strukturiert zu vermarkten.

Brenstol OÜ ist ein im Jahre 1997 gegründetes estnisches Unternehmen. 2015 wird mit ca. 160 Mitarbeitern ein Umsatz von 25 Mio. € erwirtschaftet. Brenstol hat über die Jahre Know-How in zwei Geschäftsbereichen aufgebaut und wurde ein europäischer Marktführer für profiliertes Saunaholz in den Holzarten Espe und Erle, sowie für Thermoesche und Thermokiefer/fichte in der Innen- und Außenanwendung.

Bereits im Jahre 2001 hat sich Brenstol zur Anschaffung einer Kammer für die thermische Modifizierung von Holz entschieden. Damals wurden Espe und Erle thermisch vergütet um mit der eintretenden Farbänderung eine Designalternative für den Saunabau zu schaffen. Die Kammer wurde vom finnischen Hersteller Tekma-Heat geliefert. Im Jahre 2002 hat Brenstol in eine zweite Kammer investiert, hergestellt von der finnischen Firma Stellac Oy. Die Stellac-Technologie erlaubte es, den Behandlungsprozess auch auf Hartholzarten mit hoher Rohdichte, wie zum Beispiel Eiche, Buche, Birke und Esche auszuweiten. 2009 wurden durch einen Brand beide Thermokammern irreparabel beschädigt und durch zwei neue Kammern des finnischen Herstellers Jartek ersetzt. Ende 2015 wurden zwei weitere Thermokammern von Jartek installiert, womit sich die Behandlungskapazität auf jährlich 45.000 m³ erhöht hat.

Im Laufe der Zeit hat Brenstol eine hohe Produktvielfalt für die Innen- und Außenanwendung geschaffen. Brenstol's lange Erfahrung beim Umgang mit Massivholz stellt die Lieferung von höchster Qualität sicher. Moderne Maschinen für die Sortierung, Hobelung, Profilierung und Verpackung werden angewandt. Eine qualifizierte Belegschaft sichert eine gleichbleibend hohe Qualität.

Brenstol beschafft die für die Thermobehandlung eingesetzten Holzarten aus Mitteleuropa, Nordamerika und Skandinavien. Thermoesche nimmt den Druck von exotischen tropischen Holzarten, aber auch von der knapper werdenden Eiche. Eine Entscheidung für die Thermoesche ist daher auch eine Entscheidung für den Schutz der Tropenwälder und osteuropäischer Eichenwälder. Thermisch behandelte Fichte/Kiefer sind als Alternativen für sibirische Lärche anzusehen, allerdings mit einer deutlich besseren Dauerhaftigkeit. Die nachhaltige Herkunft ist durch den skandinavischen Rohstoffmarkt gesichert.